Alarmstufen 2 Übung der FF Mauerkirchen

Am 11. April nahm unsere Feuerwehr an einer groß angelegten Alarmstufen 2 Übung der FF Mauerkirchen teil.

Übungsannahme war ein Brand im „Haus für Senioren Mauerkirchen“. Durch den Vorfall kam es auf der vorbeiführenden Bundesstraße zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, ausgelöst durch abgelenkte Fahrer. Dieser wurde mittels E-Call automatisch gemeldet und führte zusätzlich zur Alarmierung der Einsatzkräfte.

Unsere Aufgaben bestanden darin, die Wasserversorgung sicherzustellen. Dazu saugten wir bei einem nahegelegenen Bach an und errichteten gemeinsam mit weiteren Feuerwehren eine Relaisleitung zur Einsatzstelle. Zusätzlich stellten wir einen Atemschutztrupp. Auch der EFU-Stützpunkt (Einsatzführungsunterstützung) des Abschnitts Mauerkirchen war vor Ort und unterstützte die Einsatzleitung der FF Mauerkirchen.

Für besondere Realitätsnähe sorgten Statisten, die die Übung noch anspruchsvoller machten.

Im Anschluss fand eine gemeinsame Nachbesprechung aller beteiligten Feuerwehren im Zeughaus der FF Mauerkirchen statt.

Alarmstufen 2 Übung in Roßbach

Am 10. April fand in Roßbach eine Alarmstufen 2 Übung mit 10 Feuerwehren statt. Als Übungsannahme wurde ein Brand einer Maschinenhalle simuliert die nur wenige Meter an ein Waldstück angrenzt, wobei die Anzahl der vermissten Personen zunächst unklar war.

Unsere Aufgaben umfassten:

  • Unterstützung der Einsatzleitung als EFU (Einsatzführungsunterstützung). Diese kümmert sich um organisatorische und taktische Abläufe im Hintergrund – dazu zählen unter anderem Lageführung, Dokumentation, Funkkoordination und die Unterstützung der Einsatzleitung bei Entscheidungen.
  • Zusätzlich stellten wir die Atemschutzsammelstelle, bei der alle eingesetzten Atemschutztrupps erfasst, koordiniert und überwacht werden, um einen sicheren und effizienten Einsatz zu gewährleisten.

 

   

++Brand ALST 2 in Maria Schmolln+++

Am 28.03. wurden wir um 17:45 Uhr, zum Schmollner Ortsteil Schweigertsreith, zu einem Brand ALST 2 alarmiert. Bei unserer Ankunft stellte sich die Lage als Dachstuhlbrand dar.

Nach Absprache mit dem Einsatzleiter begann die LF-Besatzung umgehend mit dem Leitungsbau. Von der Wasserentnahmestelle wurden über 200 Meter Schlauch verlegt, angesaugt und eine stabile Wasserversorgung aufgebaut. Die restliche Mannschaft stellte einen Atemschutztrupp, sorgte für Mannschaftsreserve im Einsatzbereich.

Um 19:12 Uhr konnte der Einsatz für unsere Wehr beendet werden. Anschließend wurde gemeinsam zusammengeräumt und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Insgesamt standen 25 Mitglieder unserer Wehr im Einsatz. Ein großer Dank gilt allen eingesetzten Kräften für die gewohnt gute Zusammenarbeit!

Weitere Informationen zum Einsatz sind auf der Website der FF Maria Schmolln zu finden.

       

Abschnittsatemschutzübung

Am 27.03. nahmen fünf Mitglieder an der Abschnitts-Atemschutzübung im ehemaligen Kurhaus in Aspach teil.

Unsere Mannschaft bestand aus drei Atemschutzträgern, einem Gruppenkommandanten sowie einem Atemschutzüberwacher. Das Gebäude war stark verraucht und stellte uns vor eine besonders realitätsnahe Herausforderung. Unter schwerem Atemschutz galt es, mehrere Aufgaben zu bewältigen: das Auffinden von vermissten Personen, das Orten von Gefahrstoffen sowie die Lokalisierung des Brandortes. Durch das strukturierte Vorgehen und die gute Zusammenarbeit innerhalb des Trupps konnten alle Übungsziele erfolgreich abgearbeitet werden.

Finnentest

Auch heuer fand bei uns am 09.03. und 12.03. wieder der Finnentest statt.

Um im Einsatzfall die Tauglichkeit unserer Atemschutzträger zu gewährleisten, müssen sie sich jedes Jahr diesem standardisierten Test stellen – und das österreichweit nach denselben Vorgaben.

Insgesamt sind fünf Stationen mit vollständiger persönlicher Schutzausrüstung und unter schwerem Atemschutz (Pressluftatmer) innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Dabei wird den Teilnehmern alles abverlangt: Hindernisparcours überwinden, Schläuche aufrollen, Kanister tragen, Stufen steigen und Reifen schlagen.

Im Anschluss werden der Luftverbrauch gemessen sowie die Pressluftatmer kontrolliert, gereinigt und wieder einsatzbereit im Löschfahrzeug verstaut.

Heuer stellten sich 10 Mitglieder dieser Herausforderung und haben sie erfolgreich bestanden. Das bedeutet, dass im Einsatzfall 10 topfitte Atemschutzträger zur Verfügung stehen.

Wissenstest 2026

Hiermit Gratulieren wir unseren Jugendmitgliedern zum bestandenen Wissenstest. Nach wochenlanger Vorbereitung, durch unsere Jugendbetreuer und einem Probedurchgang an der lws Burgkirchen (organisiert durch den Abschnitt Mauerkirchen), traten zwei unserer Jugendmitglieder am 7.3. in Ostermiething bei der Leistungsprüfung an.

Gratulieren dürfen wir:
In Bronze: Lukas
In Gold: Kathrin

Monatsübung März

Am 6. März nahmen wir an einer von der FF Treubach ausgerichteten Gemeinschaftsübung teil. Übungsannahme war ein Forstunfall mit mehreren beteiligten Personen.

Beim Eintreffen am Übungsort stellte sich heraus, dass zwei Personen verletzt so wie teilweise eingeklemmt waren und eine weitere Person als vermisst galt. Unsere Ersthelfer konnten die beiden verletzten Personen rasch versorgen.

Die Besatzung des LF und ein Teil der Mannschaft der FF Treubach wurde parallel dazu mit der Personensuche im Waldgebiet beauftragt. Nach kurzer Suchzeit konnte die vermisste Person erfolgreich aufgefunden werden.

Nach Übungsende ließen wir den Abend kameradschaftlich im Zeughaus der FF Treubach ausklingen.

Vielen Dank an die FF Treubach für die Organisation und Ausarbeitung der interessanten Übung.

Personenretterseminar + FMD Ausbildung

Beim Personenretter-Seminar am 20.2. stand für zwei unserer ausgebildeten FMD-Mitglieder ein intensiver und praxisnaher Ausbildungsabend am Programm.

Insgesamt wurden sechs realitätsnahe Stationen auf dem Firmengelände der Firma Mauch absolviert, bei denen besonders die Zusammenarbeit mit dem Rot Kreuz im Mittelpunkt stand. Ziel war es, herausfordernde Einsatzszenarien gemeinsam zu trainieren und die Abläufe zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst weiter zu optimieren.

Geübt wurden unter anderem Situationen mit eingeklemmten Personen sowie komplexe und schwierige Lagen, die sowohl medizinisch als auch einsatztaktisch höchste Konzentration erforderten. Besonders realistisch gestaltet wurden die Übungen durch professionell geschminkte „Opfer“, wodurch die Szenarien möglichst praxisnah dargestellt werden konnten.

Die Übungen waren fordernd, körperlich wie auch mental anspruchsvoll – zugleich aber äußerst lehrreich und wertvoll für den Ernstfall.

Am 21.2. fand im Zeughaus der FF Moosbach der FMD Lehrgang statt. An diesem Lehrreichen tag nahm ein Kamerad unserer Feuerwehr teil und erlernte die Grundlagen des Feuerwehrmedizinischen Dienst.

EFU Einsatz

Am 13.2. wurde unser EFU-Stützpunkt um 20:11 Uhr zu einer Personensuche nach Aspach/Wildenau alarmiert.

Nach kurzer Vorbereitung der EFU-Gerätschaft im Feuerwehrhaus rückten wir mit fünf EFU-Einsatzkräften zum Einsatzort aus. Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde die Einsatzleitstelle eingerichtet. Dazu errichteten wir das Einsatzzelt sowie eine Beleuchtung mit eigener Stromversorgung.

Vor Beginn der Suchmaßnahmen wurden die Gruppenkommandanten der eingesetzten Feuerwehren zur Einsatzleitstelle gerufen, um die weitere Vorgehensweise festzulegen. Ebenso erfolgte von dort die Koordination der eingesetzten Rettungseinheiten mit ihren Mannschaften.

An der Personensuche beteiligt waren:

  • 9 Feuerwehren
  • 4 Drohnen
  • 4 Suchhundestaffeln
  • Polizeieinheiten
  • Rettungseinheiten
  • Kriseninterventionsteam

Aufgrund des großräumigen und hügeligen Suchgebietes sowie der fortgeschrittenen Dunkelheit wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Die Vermisste Person konnte durch den eingesetzten Hubschrauber gefunden werden.

Insgesamt standen rund 230 Einsatzkräfte im Einsatz.

Gegen 01:30 Uhr rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein und stellten die Einsatzbereitschaft vollständig her. Ein Ausführlicher Bericht ist auf der Website der FF Wildenau zu finden.

 

Monatsübung Februar

Im Rahmen der Monatsübung am 6. Februar wurde eine Theorieübung zum Thema Einsatztaktik durchgeführt. Die Übungsteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei jeweils ein Einsatzszenario theoretisch erarbeitet und gemeinsam besprochen wurde. Eine Gruppe behandelte das Szenario „Brand“, die zweite Gruppe einen „Verkehrsunfall“. Dabei wurden die notwendigen taktischen Maßnahmen im Einsatzablauf detailliert durchgegangen, unter anderem die richtige Alarmierung, eine mögliche Alarmstufenerhöhung sowie die Einbindung weiterer Feuerwehren und Einsatzmittel. Zusätzlich wurde mit den Truppmannanwärtern das Thema Funkwesen behandelt und praktisch geübt, um die korrekte Funkabwicklung und Kommunikation im Einsatzfall zu festigen.